Endo-Praxis 2019; 35(03): 135-138
DOI: 10.1055/a-0888-9798
Originalarbeit
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Die geschichtliche Entwicklung der gastroenterologischen Endoskopie in Deutschland – Teil 1

Katrin Thümmler
1   FWB Endo Caritas-Akademie Köln und Klinikum Chemnitz gGmbH
,
Sebastian Koch
2   SRH Hochschule Gera, Fachbereich Medizinpädagogik
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
09. August 2019 (online)

Zusammenfassung

Dieser historische Abriss zeigt den langwierigen und umständlich historischen Prozess der Endoskopie. Die Bildübertragung durch die speziell gestaltete Optik und die Nutzung der elektrischen Energie gaben den Anstoß zu einer rasanten Entwicklung der gastroenterologischen Endoskopie [5].

Das Arbeitsfeld der flexiblen Endoskopie besteht heute aus der gastroenterologischen, urologischen und pulmologischen Endoskopie. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeiteten Ärzte vor allem an der Entwicklung von Urethroskopen und Zystoskopen. Der Ursprung der Endoskopie liegt demzufolge in der Urologie [4].

Im 21. Jahrhundert wird die Optik der Endoskope stets optimiert, die digitale Bildübertragung verbessert und mit anderen Schnittbildtechniken kombiniert [12]. Dieser Fortschritt ist nur möglich, weil es Menschen gab, die voller Enthusiasmus unter schwierigen Bedingungen diesen Weg bereiteten. Diesen Menschen gelten unser Dank und Respekt. Wer die Vergangenheit kennt, hat auch eine Zukunft.

Die vorliegende Arbeit bildet die Basis für eine sich anschließende qualitative Studie. In dieser folgenden Studie werden leitfadengestützte explorative Experteninterviews geführt, um einen Vergleich zu ziehen zwischen den gastrointestinalen Endoskopien in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik in den 70er- und 80er-Jahren.

 
  • Literatur

  • 1 Heinlein RA. Time Enough For Love. New York: ACE Books; 1987: 241
  • 2 Classen M, Tytga GNJ, Lightdale CJ. Gastroenterologische Endoskopie. Stuttgart: Georg Thieme Verlag; 2004: 8
  • 3 Nilius R. DDR-Gastroenterologie 1975 – 1990 und Wiedervereinigung. Zeitschrift für Gastroenterologie 2014; 52: 573-592
  • 4 Neumann HA, Hellwig A. Vom Schwertschlucker zur Glasfaseroptik – Die Geschichte der Gastroskopie. München: Urban und Vogel; 2001
  • 5 Reuter MA. Geschichte der Endoskopie, Band 1 – 4. Stuttgart, Zürich: Karl Krämer Verlag; 1998
  • 6 Grünfeld J. Zur Geschichte der Endoskopie und der endoskopischen Apparate. London: Forgotten Books; 2018: 1-15
  • 7 Poll M. Gastro-Duodenoskopie. Weinheim, Deerfield Beach, Florida, Basel: Edition Medizin; 1982: 17
  • 8 Beilenhoff U. Pflegende in der Endoskopie – Entwicklung, Probleme, Ressourcen. Endo-Praxis 2002; 2: 6-16
  • 9 Jenss H, Gerken G, Lerch M. 100 Jahre Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten DGVS. München: August Dreesbach Verlag; 2013
  • 10 Leven K-H, Plöger A. 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen. Köln, Weimar, Wien: Böhlau Verlag GmbH & Cie; 2016: 380
  • 11 Erices R, Gumz A. Das DDR-Gesundheitswesen in den 1980er Jahren: Ein Zustandsbild anhand von Akten der Staatssicherheit. Gesundheitswesen. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag KG; 2014: 74-90
  • 12 Kähler G, Götz M, Senninger N. Therapeutische Endoskopie im Gastrointenstinaltrakt. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag; 2016: VII