Notfallmedizin up2date 2020; 15(02): 149-164
DOI: 10.1055/a-0970-3295
Pädiatrische Notfälle

(Gefäß-)Anatomie im Neugeborenen-, Säuglings- und Kleinkindesalter

Frank Eifinger
,
Zeynep Fuchs

Dieser Übersichtsartikel soll die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie im gesamten Kindesalter beleuchten. Dabei spielt u. a. die Betrachtung der pädiatrischen sowie neonatalen Anatomie eine zentrale Rolle für die erfolgreiche Anlage eines Notfallzugangs und soll hier näher erläutert werden.

Kernaussagen
  • Die Zugangsanlage in der Pädiatrie stellt eine besondere Herausforderung dar.

  • Der periphervenöse Zugang ist immer noch die Methode der Wahl.

  • Alternativ ist der intraossäre Zugang im Notfall zu erwägen.

  • Anatomische Grundkenntnisse der Gefäß- und Knochenanatomie im Kindesalter sind von großem Vorteil.

  • Alternative Applikationswege (z. B. intranasal, bukkal, rektal usw.) sollten gekannt und beherrscht werden.

  • Präklinische ZVK-Anlagen sollten weitestgehend unterlassen werden.

  • Die Art des gewählten Notfallzugangs sollte dokumentiert werden.



Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
04. Juni 2020 (online)

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