Die WHO hat 2013 eine Positionsbestimmung zur Gelbfieberimpfung veröffentlicht [1], die einerseits, außer in einzelnen definierten Sonderfällen, von einer lebenslangen
Schutzwirkung ausgeht, und andererseits alle Länder mit Gelbfiebervorkommen auffordert,
die exponierte Bevölkerung zu impfen. Grundlage dieser Annahme für eine Langzeitschutzwirkung
war unter anderem, dass unter den damals bekannten 12 Fällen von Impfdurchbruch eine
lange zurückliegende Impfung als Risikofaktor nicht erkennbar war.