Die Dysthymia wurde erstmals in den späten 1970er-Jahren in DSM-III als milde, chronisch
verlaufende Depressionsform eingeführt, um den Begriff der „depressiven Persönlichkeit“
zu ersetzen. Das Konzept war von Anfang an Gegenstand heftiger Kontroversen und ist
bis heute umstritten. Dieser Beitrag zeigt, welchen Herausforderungen Kliniker*innen
bei der Diagnose und Therapie der dysthymen Störung gegenüberstehen.
Schlüsselwörter
Klassifikation - Diagnostik - Leitlinien - Störungsorientierte Psychotherapie - CBASP
- Dysthymia - Depression