Die chronische venöse Insuffizienz ist die häufigste Gefäßerkrankung in den Vereinigten
Staaten und betrifft geschätzt bis zu einem Viertel der Bevölkerung mit einer finanziellen
Belastung von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Die endovenöse Thermoablation ist
mittlerweile die Prozedur der Wahl bei der Behandlung der Refluxerkrankung der oberflächlichen
Venen. Aktuell besteht ein ganzes Armamentarium unterschiedlicher Devices und Techniken
für die Behandlung dieser Krankheitsentität. Allerdings liegen nicht genügend Daten
vor, die die Sicherheit dieser Produkte miteinander vergleichen. Die gefürchtetste
Komplikation infolge der Ablation ist aufgrund des Risikos einer Progression zur tiefen
Venenthrombose die endothermale hitzebedingte Thrombose (EHIT).