Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2024; 59(02): 69
DOI: 10.1055/a-2235-8444
Neues aus der Forschung

Sichere Ventilation mit PEEP nach Narkoseeinleitung auch mit Narkosegerät möglich

Rezensent(en):
Marc-Michael Ventzke

Bei der Narkoseeinleitung gilt es, bis zur Atemwegssicherung eine Hypoxie zu vermeiden. Die positiven Effekte eines positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP) auf die Oxygenierung und Lungenfunktionsparameter sind wohlbekannt. PEEP kann nicht nur bei gesichertem Atemweg, sondern auch im Rahmen der Maskenventilation angewendet werden. Allerdings ist die Technik, einen PEEP bei der Maskenbeatmung bis zur Atemwegssicherung zu verwenden, noch schlecht untersucht. Darüber hinaus besteht Sorge über negative Effekte einer PEEP-Anwendung. So ist beispielsweise beschrieben, dass durch die Kombination aus PEEP und Inspirationsdrücken eine Maskenbeatmung – gemessen über den Surrogatparameter endexspiratorisches Kohlendioxid (etCO2) – nicht möglich sein kann. Dies war der Grund für das Forscherteam, sich mit der beschriebenen Technik näher auseinanderzusetzen und sie auf Gleichwertigkeit zu untersuchen.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
14. Februar 2024

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