Tumoren innerhalb der Glandula parotis sind eher selten, aber die Entfernung ist wegen
des Verlaufs des N. facialis in der Drüse oft problematisch. Seine Identifizierung
während der OP ist oft schwierig, und iatrogene Nervenläsionen können dazu führen,
dass die gesamte Gesichtsmuskulatur, die vom N. facialis innerviert wird, nur noch
schwach beweglich (9–18 % der OPs) oder vollkommen unbeweglich (2–4 %) wird.