Bei etwa einer von 1200 Schwangerschaften liegen Vasa praevia vor, die im Fall eines
Blasensprungs rupturieren können und dann mit einer hohen fetalen Mortalität einhergehen.
Mangels belastbarer wissenschaftlicher Evidenz fehlen bislang Empfehlungen zum Screening,
der Diagnose sowie dem klinischen Management dieser Problematik. Ein internationales
Expertenteam verabschiedete nun diesbezüglich zahlreiche Konsensusempfehlungen.