Die Wiederherstellung eines posttraumatischen Knochendefekts erfordert von sich aus
viel Erfahrung von Seiten des Arztes und entsprechende Mitarbeit des Patienten bei
dem mehrmonatigen, manchmal über Jahre gehenden Behandlungsverlauf.
Besonders erschwert wird die Situation, wenn der letzte Abschnitt der Behandlung,
das Docking, zu einem Problem wird, wie in diesem Fall. Die Therapie des Dockings
erforderte nicht nur die Anwendung unterschiedlichster Osteosyntheseverfahren, sowie
die Sanierung einer Infektion, sondern beanspruchte ein Vielfaches an Zeit im Vergleich
zum reinen Segmenttransport und der dadurch notwendigen Knochenregeneration.
Dieses Beispiel belegt auch, dass sich die Ausdauer und die Geduld sowohl des Patienten
als auch des Chirurgen auszahlen.