Zusammenfassung
Der gegenwärtige technische Stand des Röntgenverfahrens gibt uns wertvollen Aufschluß
über Lage, Ausdehnung, Art, Behandlungsbedürftigkeit und Prognose der Lungentuberkulose.
Für die gesamte Phthisiotherapie ist das Röntgenverfahren unumgänglich. Wir brauchen
es gleichermaßen zur Wahl wie zur Überwachung unserer Vorkehrungen.
Ein Ausbau im Sinne der kurzfristigen, herzscharfen und herzsynchronen Raumphotographie
ist anzustreben. Weitere und hoffentlich restlose Erforschung des bis jetzt noch dunkelsten
Gebietes der sog. „Hiluszeichnung” ist dadurch zu erhoffen und eine Abgrenzung zwischen
Normalem und Pathologischem zu erwarten.
Das Stereoverfahren ist unerläßlich zur Durchführung der individualisierten ökonomischen
Kollapsbehandlung.