Zusammenfassung
Für Therapeuten gelten Patienten mit exekutiven Schwierigkeiten als problematisch,
da
meist der soziale Kontakt erschwert ist. Der Leidensdruck ist oft auf Seiten der
Angehörigen größer als bei den Patienten, die an der Therapie nicht interessiert sind.
Andererseits fordern uns diese Patienten heraus. Sie verlangen eine intensive und
dauernde
Kontrolle der Planung und Entscheidung. Die Entwicklung und Aufrechterhaltung der
Arbeitsbeziehung begleitet den gesamten Therapieprozess. Ein generell akzeptiertes,
verbindliches therapeutisches Programm existiert nicht, daher gibt der Artikel einen
Überblick über verschiedene Möglichkeiten. Ein wichtiger Aspekt für Therapeuten ist
die
Akzeptanz der Grenzen des eigenen Wirkens.