Gastroenterologie up2date 2014; 10(01): 11-22
DOI: 10.1055/s-0033-1359236
Ösophagus/Magen/Duodenum
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Helicobacter pylori

Christian Schulz
,
Peter Malfertheiner
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
27. März 2014 (online)

Kernaussagen

Klinik

  • Die H.-pylori-Infektion führt immer zu einer chronischen Gastritis, in ca. 20 % zu präkanzerösen Läsionen.

  • Die H.-pylori-Infektion stellt den stärksten Risikofaktor zur Entstehung eines Magenkarzinoms dar.

Therapie

  • Die H.-pylori-Eradikation führt zur Heilung der peptischen Ulkuskrankheit und reduziert Komplikationen einer Langzeit-ASS/NSAR-Therapie.

  • Kenntnisse der lokalen Resistenzlage helfen bei der Steuerung einer optimalen Eradikationstherapie.

  • Nicht invasive Eradikationserfolgskontrollen (13C-Atemtest oder monoklonaler Stuhlantigentest) sind obligat.

  • Eine bismutbasierte Quadrupel-Therapie ist bei Therapieversagen oder hoher lokaler Clarithromycinresistenz verfügbar.