Rehabilitation (Stuttg) 2014; 53(03): 191-202
DOI: 10.1055/s-0034-1370119
Fort- und Weiterbildung
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Rehabilitation nach akutem Myokardinfarkt

Rehabilitation after Acute Myocardial Infarction
R. K. Reibis
1  Kardiologische Gemeinschaftspraxis Am Park Sanssouci Potsdam, Zimmerstraße 7a, 14471 Potsdam
2  Universität Potsdam, Professur für Rehabilitationswissenschaften, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam
,
C. Gaede-Illig
2  Universität Potsdam, Professur für Rehabilitationswissenschaften, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam
,
H. Völler
2  Universität Potsdam, Professur für Rehabilitationswissenschaften, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam
3  Klinik am See Rüdersdorf/Berlin, Rehabilitationszentrum für Innere Medizin, Seebad 84, 15562 Rüdersdorf/Berlin
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Publication History

Publication Date:
12 June 2014 (online)

Kernaussagen des Manuskripts
  1. Die stationäre und/oder ambulante Rehabilitation von Patienten dient als wesentliche Säule im therapeutischen Kontinuum von Patienten nach akutem Koronarsyndrom.

  2. Durch interprofessionelle Kooperation wird eine Modifikation kardiovaskulärer, verhaltensassoziierter und psychologischer Risikoparameter ermöglicht.

  3. Die Kombination aus bildgebender und funktionsabbildender Diagnostik ist unabdingbar zur prognostischen Risikoeinschätzung insbesondere bei Postinfarktpatienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Pumpfunktion.

  4. Die berufliche Wiedereingliederung wird durch die postinfarzielle residuale linksventrikuläre Pumpfunktion, den Bildungsstatus, die psychobiologischen Verhältnisse und ein evtl. implantiertes Aggregat determiniert.

  5. Die Einschätzung der Fahrtauglichkeit von Privat- bzw. Berufskraftfahrern nach ACS ist abhängig von periinfarziellen Komplikationen, aktueller Rhythmusstabilität und der vorliegenden linksventrikulären Ejektionsfraktion.