Zusammenfassung
Das Fehlen permanenter Zähne kann funktionelle und ästhetische Probleme verursachen,
wie z. B die Rückbildung des Alveolarknochens. Dadurch wird die prothetische Versorgung,
insbesondere ein Implantat gestützter Zahnersatz erschwert. Die Autotransplantation
von Zähnen mit noch nicht vollständig abgeschlossenem Wurzelwachstum ist eine gute
Alternative zur Versorgung zahnloser Kieferabschnitte. Vorteilig dabei ist, dass bereits
junge Patienten mittels Transplantation einen ästhetisch zufriedenstellenden „Zahnersatz“
erhalten können, während eine Implantation erst nach Abschluss des Wachstums erfolgen
kann. Der vorliegende Fall zeigt eine 12-jährige Patientin, welche erfolgreich mit
einer Autotransplantation behandelt wurde. Dadurch wurde die Anzahl von Implantaten
minimiert. Weiters zeigt dieser Fallbericht, dass ein interdisziplinäres Vorgehen
zwischen Kieferorthopädie, Chirurgie und Prothetik unumgänglich ist.
Abstract
Orthodontic treatment of growing patients with congenitally missing teeth represents
a major challenge. The absence of permanent teeth can cause functional as well as
aesthetic problems. One complication is the atrophy of the alveolar bone, which makes
difficult the insertion of dental implants. Autotransplantation of teeth with unfinished
root development is a suitable treatment alternative in endentulous alveolar ridges,
especially in young patients, where dental implants cannot yet be inserted. This case
presentation shows a 12-year-old patient treated successfully with an interdisciplinary
approach: fixed appliance, autotransplantation, implantation.
Schlüsselwörter
Autotransplantation - Nichtanlagen - interdisziplinäre Behandlung
Key words
autotransplantation - congenitally missing teeth - Interdisciplinary treatment