Inf Orthod Kieferorthop 2014; 46(03): 209-212
DOI: 10.1055/s-0034-1385895
Fallbericht
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Intrusion der oberen Molaren: Miniimplantate oder Kortikotomie?

Maxillary Molar Intrusion: Mini-Implants vs. CorticotomyY.-Y. Wu1
  • 1Orthodontic Department, Cathay General Hospital, Taipei, Taiwan
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Publication Date:
08 October 2014 (online)

Zusammenfassung

Elongierte obere Seitenzähne stellen ein ziemlich weit verbreitetes Problem dar und Patienten mit elongierten Zähnen werden häufig zur Korrektur an den Kieferorthopäden überwiesen. Wenn die unteren Seitenzähne verloren gegangen sind, zeigen die oberen Gegenzähne eine starke Tendenz zur Elongation bis hin zum unteren Alveolarkamm, was die Rekonstruktion der fehlenden unteren Zähne sehr erschwert. Dem Kieferorthopäden stehen zur Lösung dieses Problems 2 Möglichkeiten zur Verfügung. (1) Einerseits können solche Zähne mithilfe von Miniimplantaten als Verankerung und einer elastischen Kraft intrudiert werden. (2) Andererseits lässt sich die Intrusion elongierter Zähne durch einen chirurgischen Eingriff wesentlich vereinfachen.

In dem vorliegenden Artikel werden beide Methoden anhand von 2 Beispielen demonstriert und die Indikationen für das jeweilige Verfahren diskutiert.

Abstract

Over-eruption of the maxillary posterior teeth is a fairly common problem that often gets referred to an orthodontist for correction. When mandibular posterior teeth are lost there is a strong potential for the upper posterior teeth to over-erupt towards the lower alveolar ridge, making prosthodontic reconstruction of the missing lower teeth very difficult. The orthodontist is confronted with 2 possible solutions to the problem; one using mini-implants as anchorage then with an elastic force intrude the teeth (1). The other is, through a surgical procedure to facilitate intrusion of the over-erupted segment (2). In the following, we will show examples of both procedures and discuss their respective indications.