Abstract
Background: Autoimmune haemolytic anaemia (AIHA), caused primarily by pregnancy, is poorly described
in the literature. There is especially little information on coping with cases that
are not responsive to glucocorticoid treatment, monitoring a fetal condition, and
identifying fetal haemolytic anaemia as early as possible. Case: A case of pregnancy-induced autoimmune haemolytic anaemia is reported with major
problems in differential diagnosis, treatment and the risks posed to both the mother
and the fetus. The anaemia went into spontaneous remission of the disease several
weeks after delivery. Conclusion: Autoimmune haemolytic anaemia is rarely reported in literature, but can be dangerous
for both fetus and mother. It therefore should be described and discussed among obstetricians
and gynaecologists, and the etiopathogenesis should be further studied.
Zusammenfassung
Hintergrund: Es gibt nur wenige Berichte zur schwangerschaftsinduzierten autoimmunhämolytischen
Anämie (AIHA). Noch weniger Informationen gibt es über die adäquate Vorgehensweise
bei Patientinnen, die nicht auf eine Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen, sowie
zur Bedeutung einer Überwachung des fetalen Zustands und einer frühestmöglichen Ermittlung
einer fetalen hämolytischen Anämie. Fallbericht: Es wird hier der Fall einer Frau mit schwangerschaftsinduzierter autoimmunhämolytischer
Anämie berichtet, bei der erhebliche Probleme bei der Stellung der Differenzialdiagnose
auftraten. Es wird über die Behandlung und Risiken für Mutter und Kind berichtet.
Einige Wochen nach der Entbindung trat eine Spontanremission der Anämie ein. Schlussfolgerung: In der Literatur gibt es nur wenige Berichte zur autoimmunhämolytischen Anämie, die
aber ein erhebliches Risiko für Mutter und Fetus darstellt. Sie sollte daher eingehend
beschrieben und unter Gynäkologen sowie Geburtshelfern diskutiert werden. Es sind
weitere Studien zur Klärungen der Ätiopathogenese gefordert.
Key words
pregnancy - hemolytic anemia - steroids
Schlüsselwörter
Schwangerschaft - hämolytische Anämie - Steroide