Pneumologie 2017; 71(S 01): S1-S125
DOI: 10.1055/s-0037-1598296
Posterbegehung – Sektion Klinische Pneumologie
ILD und Transplantation – Claus Neurohr/München, Francesco Bonella/Essen
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Technische Lösung standortübergreifender Vernetzung am Beispiel des Köln-Wuppertaler Projekts NiLS (ILD-Netzwerk)

S Stieglitz
1  Wuppertaler Lungenzentrum am Petrus Krankenhaus Wuppertal
,
A Schlesinger
2  St. Marien Krankenhaus Köln
› Institutsangaben
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
23.Februar 2017 (online)

 

Hintergrund:

Der Bedarf und das Interesse an Fallkonferenzen zu interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) ist in den letzten Jahren gestiegen. Technische Lösungen in Form von Videokonferenzen ermöglichen sowohl dem niedergelassenen Facharzt eine Teilnahme wie auch eine Vernetzung der Boards untereinander.

Methodik:

Wir beschreiben den technischen und finanziellen Aufwand von Videokonferenzen und berichten von unseren Erfahrungen bei der Vernetzung des rheumatologisch-pneumologischen ILD-Boards des Wuppertaler Lungenzentrums mit dem Fibroseboard des Kölner Marienkrankenhauses zum standortübergreifenden Netzwerk NiLS (Netzwerk interstitielle Lungenerkrankungen).

Ergebnisse:

Die Videokonferenz erfordert das Browser Plug-In GoToMeeting der Firma Cetrix, für dessen Installation in der Regel keine besonderen Administratorrechte erforderlich sind. Das Plug-In arbeitet plattformunabhängig (Windows, Apple, Linux, Android) und ist für alle gängigen Browser verfügbar. Zum Zuschalten auf eine bereits organisierte Konferenz ist GoToMeeting kostenlos. Die Einladung erfolgt per Mail durch den Organisator der Konferenz. Bei einer Terminserie bleibt die ID erhalten und wird nicht verändert. Für das Organisieren einer eigenen Konferenz ist eine Lizenz notwendig. An technischer Vorbereitung sind außerdem ein Mikrofon und eine Kamera notwendig. Über das Bildschirmsymbol kann entschieden werden, ob das gesamte Monitorbild oder nur eine Software (z.B. Bildbetrachtungssoftware) an die Teilnehmer übertragen wird.

Schlussfolgerung:

Die technische Umsetzung der Videokonferenz ist dabei ohne große finanzielle Belastung gelungen und mag daher als beispielhaft für die Vernetzung von Ärzten und fachübergreifendes Arbeiten gelten.