CC BY-NC-ND 4.0 · Laryngorhinootologie 2018; 97(S 02): S176
DOI: 10.1055/s-0038-1640322
Abstracts
Otologie: Otology
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Langzeitbeobachtung der Ankopplung am Amboss für den MET T1 und T2 Transducer

T Giere
1  Medizinische Hochschule Hannover/Hoerzentrum, Hannover
,
N Prenzler
2  Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
,
RB Salcher
2  Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
,
E Kludt
2  Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
,
H Maier
2  Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
,
T Lenarz
2  Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
18. April 2018 (online)

 

Einleitung:

Das teilimplantierbare MET ist für Schallempfindungs- u. mit Koppelelementen für kombinierte Schwerhörigkeiten zugelassen. In dieser Studie wurden die Ergebnisse der Ambossankopplung des T1 und des T2 Transducers untersucht.

Methode:

52 Ohren wurden von 2008 bis 2015 implantiert u. retrospektiv analysiert. 23 Ohren wurden mit dem Wandler (T1) zwischen 2008 u. 2011 implantiert u. 29 Ohren wurden mit dem aktuellsten Wandler (T2) seit 2011 versorgt.

Die Direktschwellen vom Referenztransmitter wurden mit den Direktschwellen vom BAP2 Prozessor verglichen. Der Zeitverlauf der ipsilateralen Knochenleitungsschwellen (KL) u. der – für den Hörverlust des Innenohres korrigierten Direktschwellen wurde für beide Transducer verglichen. Als Verlaufskontrolle der Hörschädigung wurden die kontralateralen Schwellen verglichen.

Ergebnisse:

In der T1 Gruppe, nutzen 9 von 23 Trägern Ihr Gerät. 10 Patienten (Pat) erreichten aufgrund technischer Probleme zu geringes Sprachverstehen. Die Direktschwelle war 20 dB niedriger als die (KL), dass 8 (Pat) explantiert wurden. 4 (P) wurden aufgrund medizinischer Probleme explantiert.

In der T2 Gruppe nutzten 23 von 29 (Pat) Ihr Gerät. 4 Jahre nach der Implantation gab es keine technischen Probleme. In dieser Gruppe nutzten 6 (Pat) ihr Gerät aufgrund von zu geringen Sprachverstehen nicht. Davon wurden 2 explantiert. Einer dieser Patienten musste aus medizinischen Gründen vor Aktivierung explantiert werden.

Über die Zeit blieb die Luftleitung (LL)- und die (KL) auf dem versorgten Ohr stabil. Auch die LL- und KL des Gegenohres unterlag nur der Altersschwerhörigkeit.

Schlussfolgerung:

Das MET System mit dem Wandler (T2) zeigte über längere Zeit stabile Ergebnisse. Zu technischen Ausfällen kam es bislang nur beim T1 Wandler.