Thrombosis and Haemostasis, Inhaltsverzeichnis Thromb Haemost 1964; 12(01): 282-294DOI: 10.1055/s-0038-1655614 Originalarbeiten – Original Articles – Travaux Originaux Schattauer GmbH Thrombolyse: Direktbestimmung fibrinolytischer Substanzen durch die statische Retraktrometrie W Schulte 1 Zahnärztlichen Institut der Universität Tübingen (Direktor: Prof. Dr. Dr. E. Fröhlich)› InstitutsangabenArtikel empfehlen Abstract Artikel einzeln kaufen Zusammenfassung Durch die statische Messung der Retraktionskraft in Abhängigkeit von der Zeit können Veränderungen der Fibrinbildung und die Fibrinolyse bestimmt werden. In einem hinsichtlich Konstruktion und Gebrauch genau beschriebenen Versuchsgefäß kann man die Gerinnseloberfläche zu einem gewünschten Zeitpunkt während oder nach Abschluß der Retraktion fìbrinolytischen Substanzen aussetzen. Unter gleichzeitiger und fortlaufender Messung läßt sich die Konzentration dieser Substanzen verändern. Erste - statistisch noch ungesicherte - Ergebnisse deuten auf eine unterschiedliche Lysegeschwindigkeit und Intensität in Abhängigkeit von der primären Streptokinasekonzentration hin. Bei gleicher Endkonzentration in zwei Gefäßen ist der lytische Effekt geringer, wenn die Endkonzentration durch zweimalige Streptokinasezugabe in zeitlichen Abstand eingestellt wird. - Neben einer genauen Beschreibung der Versuchstechnik wird auf weitere Möglichkeiten der Methode hingewiesen. Volltext Referenzen Literaturverzeichnis 1 Bayerle H, Marx R, Heil H. Eine neue Methode zur Messung der Retraktion geronnenen Blutes. Klin. Wschr. 27: 237 1949; 2 Hirschboeck J.S. Effect of operation and illness on clot retraction; description of a new method. J. Lab. clin. Med. 33: 347 1948; 3 Matis P, Gross R, Zit. nach Jürgens J, und Beller F. K. Klinische Methoden der Blutgerinnungsanalyse. Thieme; Stuttgart: 1959 4 Schulte W, Maunz H. Retraktrometrie: Methode zur fortlaufenden Bestimmung der Retrak-tionskraft, Retraktionszeit und Haftfähigkeit des Blutkuchens. Dtsch. Med. Wschr. 86: 2233 1961; 5 Schulte W. Die Retraktion des Blutgerinnsels und ihre Bedeutung für die primäre Heilung von Kieferknochen defekten. Hanser; München: 1964