Lange Zeit fast ein Tabuthema in der Psychotherapieforschung, scheinen Überlegungen,
Forschung und Aufklärung zu Risiken und Nebenwirkungen therapeutischer Verfahren immer
mehr ins Bewusstsein zu rücken – sowohl bei Forschern und Praktikern als auch bei
Patienten. Dies ist eine nachvollziehbare Folge der Entwicklung der letzten Jahre,
in denen immer mehr spezielle Verfahren für Patientengruppen entwickelt wurden, die
als schwierig zu behandeln gelten (z. B. Patienten mit chronischen psychischen Störungen
oder Persönlichkeitsstörungen) – wobei jedoch auch hier Grenzen deutlich werden. Informationen
im Internet sind bislang nur spärlich und unsystematisch vorhanden, bieten jedoch
einen Einblick in aktuelle Überlegungen.