Die Erkrankungen der Schilddrüse sind bei Hund und Katze weit verbreitet: Funktionsstörungen
wie die
Hypothyreose des Hundes oder die Hyperthyreose der Katze zählen zu den häufigsten
Endokrinopathien dieser
Spezies [[3], [15]]. Auch neoplastische
Schilddrüsenerkrankungen sind mit einem Anteil von ca. 1–2 % aller Tumoren beim Hund
nicht selten
anzutreffen, wobei es sich bei den klinisch als Massen palpablen Tumoren in ca. 90
% der Fälle um
Karzinome handelt [[19]]. Während die bildgebende Diagnostik bei
Funktionsstörungen der Schilddrüse als additives Verfahren – insbesondere bei unklaren
Fällen – zu der
Labordiagnostik anzusehen ist, sind bildgebende Verfahren bei Verdacht einer Schilddrüsenneoplasie
zu
Diagnostik, Staging und weiterer Therapieplanung unerlässlich.