Zusammenfassung
Wachkraniotomie aus anästhesiologischer Sicht Bei der Wachkraniotomie zur
Hirntumorresektion ist die Belastung für den Patienten und das gesamte
Behandlungsteam besonders hoch. Für die Anästhesie kommt erschwerend hinzu, dass
der Kopf des Patienten in der stundenlangen Wachphase meist seitwärts gedreht
fixiert und dadurch sehr schlecht zugänglich ist. Atemwegs- und andere
Komplikationen sind somit deutlich schwieriger zu beherrschen. Umso wichtiger
ist es, dass sich das gesamte Team sorgfältig vorbereitet und abspricht.