Mit zunehmendem Durchschnittsalter der Bevölkerung wird die Inzidenz von Knieschmerzen
in den nächsten Jahren vermutlich weiter zunehmen. Als Risikofaktor gilt neben anderen
auch ein Vitamin-D-Mangel, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob dies nun Henne oder
Ei ist. So gehen Menschen mit starken Knieschmerzen seltener an die frische Luft bzw.
die Sonne und könnten auch aus diesem Grund geringere Vitamin-D-Werte aufweisen. Sicher
ist jedoch, dass der aktive Vitamin-D-Metabolit 1,25(OH)2D den Knochenumbau verringert,
Entzündungsmarker herunter reguliert und die Knorpeldegeneration verhindert. Die bisherigen
Studienergebnisse mit Vitamin-D-Substitution fielen jedoch widersprüchlich aus.