Neurochir Scan 2016; 04(04): 277-278
DOI: 10.1055/s-0042-114955
Aktuell
Spinale Neurochirurgie
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Übereinstimmung von MRT und neurologischer Untersuchung bei Halsmarkverletzung

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Publication Date:
16 November 2016 (online)

Fazit

Nach diesen Daten findet sich bei oberen Rückenmarkverletzungen eine gute Übereinstimmung von in der MRT beurteilbaren Parametern, vor allem für die kraniale Ausdehnung einer Blutung, mit der klinisch bestimmten Läsionshöhe. Damit könnte die MRT als Ersatz oder Ergänzung für die klinisch neurologische Untersuchung dienen, wenn Letztere nicht adäquat möglich ist. Das gilt allerdings zunächst nur für Verletzungen des Halsmarks und auch nur für den Zeitraum direkt nach dem Trauma. Weitere Studien sollten klären, ob die Kombination von MRT-Befunden und klinischen Parametern eine bessere Abschätzung der Prognose erlaubt, um Patienten und ihre Angehörigen frühzeitig optimal beraten zu können.