ZWR 2016; 125(11): 548-551
DOI: 10.1055/s-0042-116826
Fortbildung – Implantologie
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Zahnerhalt um jeden Preis – oder sind Implantate die besseren Zähne?

F. Kauffmann1
  • 1Würzburg
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Publication Date:
28 November 2016 (online)

Die Versorgung parodontal vorgeschädigter Patienten ist in der Mehrzahl der Fälle eher eine Frage der Zahnentfernung als des Zahnerhalts. Auch der Einzug der Implantate und die Entwicklung zu einem etablierten Standardverfahren in der Zahnmedizin sorgt weniger für den Zahnerhalt als gehofft. Gerade bei PA-Patienten sollte der Zahnerhalt oberste Priorität haben. Dieser lässt sich jedoch speziell bei aufwendigen Restaurationen mit Implantaten nicht immer verwirklichen. In vielen Fällen ist der Zahnerhalt sowohl für Patient als auch Behandler die attraktivere Behandlungsoption. Dafür stehen dem Behandler heute mehr Möglichkeiten als je zuvor zur Verfügung. Im Mittelpunkt aller Versorgungsmöglichkeiten steht immer die PA-Therapie mit Initialtherapie und unterstützender Parodontaltherapie (UPT). Verschiedene parodontale Behandlungskonzepte verschiedener Zentren machen es dem Behandler möglich, sich das für ihn und die Praxis passende herauszusuchen. Dieser Artikel stellt die Versorgung von PA-Patienten mit und ohne Implantate in Verbindung mit dem Würzburger Konzept vor.