Kardiologie up2date 2017; 13(01): 6-10
DOI: 10.1055/s-0042-122792
Hotline – Herzrhythmusstörungen
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Das Outcome bei der Behandlung von Vorhofflimmern: Alles nur eine Frage von Gewicht und Fitness?

Claudia Herrera-Siklódy
,
Isabel Deisenhofer
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Publication Date:
07 April 2017 (online)

Zusammenfassung

Die sekundäre Prävention ist ein bereits gut etablierter Teil der Therapie der koronaren Herzkrankheit. Bei Vorhofflimmern dagegen gibt es noch viel zu leisten. Die meisten Menschen verbinden Rhythmusstörungen mit seelischem Stress, jedoch nicht mit einer schlechten körperlichen Kondition.

Lebensstil-Empfehlungen mit dem Ziel einer Gewichtsabnahme bei Übergewichtigen so wie eine Besserung der körperlichen Kondition und eine systematische Therapie von allen Risikofaktoren können aber die Anzahl und Dauer von Vorhofflimmern Rezidiven signifikant senken und sollten neben anderen etablierten Therapie-Ansätzen bei Vorhofflimmern immer mit angesprochen werden.

Abstract

Obese individuals have a higher incidence of atrial fibrillation. Obesity is part of a complex condition encompassing many different risk factors associated with atrial fibrillation such as hypertension, diabetes or sleep apnea. Recent data have shown that addressing weight reduction and improving cardiorespiratory fitness can reduce the incidence, frequency and severity of atrial fibrillation episodes. This article discusses the current evidence and its limitations.