Inf Orthod Kieferorthop 2017; 49(02): 88-89
DOI: 10.1055/s-0043-112084
Sehen und verstehen – KFO im Video
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Transpalatinalbogen – Aktion und Reaktion

Birgit Lanzer1
  • 1Fachbereich für Kieferorthopädie, Universitätszahnklinik Wien
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
20.Juli 2017 (online)

Indikationen

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Das Haupteinsatzgebiet des Transpalatinalbogens umfasst die 3-dimensionale Kontrolle der Molaren. Molaren können derotiert werden, der posteriore Bereich des Zahnbogens kann expandiert oder komprimiert werden und Torque kann kontrolliert werden. Weitere Indikationen sind die Überstellung des einseitigen Kreuzbisses und die Verbesserung der Verankerung in der kieferorthopädischen Behandlung. Meist kommt der Transpalatinalbogen nach Goshgarian zum Einsatz. Die Herstellung erfolgt aus einem 0,9 mm Stahldraht. Der Abstand des Bogens vom Gaumen soll 1–2 mm betragen, um Schleimhautirritationen zu vermeiden. An beiden Enden wird eine doppelte Faltung gebogen, die in die Schlösser der Molarenbänder inseriert wird.