Fortschr Röntgenstr 2017; 189(10): 921-926
DOI: 10.1055/s-0043-113134
Bildessay
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Differenzialdiagnose benigner, multifokaler, nicht infektiöser Leberläsionen

Differentials of Benign, Multilocular, Non-Infectious Liver Lesions: An Imaging ApproachChristian Philipp Reinert, Omar M. Albtoush, Michael Bitzer, Marius Horger, Sorin Dumitru Ioanoviciu
  • Abteilung Radiologie, Universitätsklinikum Tübingen
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Publication Date:
14 September 2017 (online)

Einleitung

Benigne Leberläsionen sind klinisch meistens asymptomatisch und fallen erst als Zufallsbefund, z. B. im Ultraschall bei Routineuntersuchungen, auf. Diagnostisch entscheidend ist ihre bildmorphologische Abgrenzung zu malignen Raumforderungen der Leber, die bei Erwachsenen mit Abstand häufiger anzutreffen sind. Kenntnisse über deren Existenz, Häufigkeit und insbesondere über deren Erscheinungsmuster in der Bildgebung sind neben Anamnese, Klinik und laborchemischen Ergebnissen daher von hoher Bedeutung.