Dtsch Med Wochenschr 2001; 126(1/2): 20-23
DOI: 10.1055/s-2001-9880
Aktuelle Diagnostik & Therapie
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Diagnostik der zystischen Echinokokkose

P. Kern1 , S. Reuter1 , K. Buttenschoen2 , W. Kratzer3
  • 1Sektion Infektiologie und Klinische Immunologie, Abteilung Innere Medizin III (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. H. Döhner), Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik
  • 2Abteilung Allgemeinchirurgie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. H. Beger), Chirurgische Universitätsklinik und Poliklinik
  • 3Abteilung Innere Medizin I (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. G. Adler), Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik, Ulm
Further Information

Publication History

Publication Date:
31 December 2001 (online)

Die zystische Echinokokkose des Menschen wird durch das Larvenstadium des Hundebandwurms (Artbezeichnung: Echinococcus granulosus) verursacht. Der Mensch ist Fehlzwischenwirt. Vorwiegend in Leber oder Lunge siedelt sich die Larve an und entwickelt sich zu einer von Wirtsgewebe umgebenen, flüssigkeitsgefüllten Blase oder Hydatide. Das Larvenstadium wird häufig mit dem ungültigen Namen E. cysticus belegt. Die Erkrankung ist korrekt als E. granulosus-Infektion oder als zystische Echinokokkose zu diagnostizieren (ICD10: B67.0 bis B67.4).

Literatur

    Korrespondenz

    Prof. Dr. med. Peter Kern

    Infektiologie und Klinische Immunologie Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik

    Robert-Koch-Straße 8

    89081 Ulm

    Phone: 0731/50-24420

    Fax: 0731/50-24422

    Email: [email protected]

      >