ZKH 2003; 47(2): 66-72
DOI: 10.1055/s-2003-39690
Originalia

Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG

Lässt sich ein Apallisches Syndrom homöopathisch beeinflussen?

Martin Bündner
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Publication Date:
04 June 2003 (online)

Zusammenfassung

Eine Fallbeschreibung als Diskussionsgrundlage bei der Frage, ob ein Patient mit Mittelhirnsyndrom (sog. Apallisches Syndrom) mit homöopathischen Arzneien beeinflussbar war und erfolgreich behandelt wurde oder ob es sich um eine Spontanremission handelte. Mögliche Probleme bei der Auswahl und Bewertung der Symptome sowie der Beurteilung des Beispielfalles werden aufgezeigt.

Summary

A case report of a patient with mesencephalic paralysis (so-called apallic syndrome): It is discussed if this disease could be influenced and successfully treated with homeopathic remedies or if it has been a spontaneous remission. Possible problems in grading the symptoms and in the review of this example-case will be pointed out.

Anmerkungen

01 SHT: Schädel-Hirn-Trauma, Schädelverletzungen mit Gehirnbeteiligung unterschiedlichen Schweregrades.

02 Es handelt sich um eine theoretische Überlegung. Bei diesem konkreten Fall könnte von einer echten Spontanremission nicht mehr gesprochen werden, da der Patient neben der homöopathischen Medikation auch chemisch-pharmakologisch und physikalisch behandelt wurde.

03 Anm. des Autors.

Literatur

  • 01 Hahnemann S. Reine Arzneimittellehre. Bd. 1, 5. Nachdruck Heidelberg; Haug-Verlag 1991
  • 02 Jahr GHG .Ausführliche Arzneimittellehre. Hamburg; B. von der Lieth; o.J.
  • 03 Kent J T. Kents Repertorium der homöopathischen Arzneimittel. 14. Aufl. Heidelberg; Haug 1998
  • 04 Miller R G, Klunker W. Arzneibeziehungen. 11., überarb. Aufl. Heidelberg; Haug 1998
  • 05 Pschyrembel W. Klinisches Wörterbuch mit klinischen Syndromen und Nomina Anatomica. 256., neu bearbeitete Auflage. Berlin, New York; De Gruyter 1990

Anschrift des Verfassers:

Dr. med. Martin Bündner

Keltenpfad 3

35745 Herborn