Gastroenterologie up2date 2007; 3(4): 321-339
DOI: 10.1055/s-2007-966951
Darm/Anorektum

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Rektumkarzinom

Ullrich  Graeven, Werner  Hohenberger
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
14. Januar 2008 (online)

Einleitung

Kolorektale Karzinome (KRK) sind die häufigsten Malignome des Gastrointestinaltraktes in der westlichen Welt. Knapp 40 % dieser Tumoren entfallen dabei auf das Rektum. In den letzten Jahren ist es insbesondere durch multimodale Therapiekonzepte zu einem deutlichen Wandel in der Behandlung des Rektumkarzinoms gekommen. Daneben hat sich die totale mesorektale Exzision (TME) als chirurgisches Standardvorgehen mehr und mehr durchgesetzt. Durch die Kombination der multimodalen Therapiekonzepte mit einer optimierten Chirurgie konnten wesentliche Primärziele der Behandlung des Rektumkarzinoms wie eine hohe R0-Resektionsrate, eine geringe Lokalrezidivrate und der Erhalt des Schließmuskels deutlich häufiger erreicht werden. Trotz dieser Verbesserungen sind die Ergebnisse, bezogen auf die Fernmetastasierungsrate, nach wie vor unbefriedigend, und aktuelle Studienkonzepte versuchen, hier durch eine Optimierung der systemischen Chemotherapie die Verbesserung der Therapieergebnisse des Rektumkarzinoms voranzutreiben.

Literatur

Priv. Doz. Dr. med. Ullrich Graeven

Chefarzt der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Gastroenterologie
Krankenhaus St. Franziskus
Kliniken Maria Hilf GmbH

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

eMail: innere1@mariahilf.de

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