Abstract
A 29-year old patient with Gilles de la Tourette's syndrome exhibited severe compulsive
self-mutilation and hostility leading to long-term hospitalisation. A history of refractory
self- mutilation increases the risk for suicidal acts, which represent a rare complication
in the course of the Tourette disorder.
Zusammenfassung
Ein 29jähriger Patient mit Gilles de la Tourette-Syndrom wies im Rahmen einer Zwangsstörung
ausgeprägtes auto- und heteroaggressives Verhalten auf, das eine langjährige Hospitalisierung
erforderlich machte. Bei schweren und therapeutisch nicht beherrschbaren Automutilationstendenzen
besteht ein erhöhtes Risiko für Suizidhandlungen, die eine seltene Komplikation im
Verlauf der Tourette-Störung darstellen.