Zusammenfassung
Durchströmte Gefäße zeigen bei kernspintomographischen Untersuchungen bei verschiedenen
Echozeiten ein unterschiedliches Signalverhalten, das durch intermittierende Refokussierung
der Elementarmagnete zustande kommt. Durch digitale Subtraktion der Schichtbilder
kann dieser Flußeffekt besonders deutlich zum Ausdruck gebracht werden. Es wird gezeigt,
daß dieses Verfahren zur besseren Darstellung von Gefäßen sowie zur Abgrenzung von
pathologischen Gefäßprozessen (Thromben, Tumoren, Aneurysmen etc.) genutzt werden
kann.
Summary
Using varying echo-sequences, NMR studies of flow in vessels shows varying signal
relationships which are caused by intermittent re-focussing of the elementary magnetic
particles. By means of digital subtraction of the tomograms, this effect can be clearly
shown. It has been demonstrated that this particular procedure can be used for improved
visualisation of vessels and of abnormal vascular processes (thrombosis, tumours,
aneurysms etc.).