Summary
Twenty-five patients having a total block on conventional myelography underwent spinal
CT. The myelographic and CT findings were compared to surgical findings. The commonest
cause of the block was a tumour in 14 cases. In four cases a herniated disc was found,
and in three cases the block was caused by degenerative spinal stenosis. Localization
of the lesion was more reliably estimated by CT than by conventional myelography.
Both the size and localization may be inadequately demonstrated by myelography; in
seven cases there was a discrepancy between the myelographic and surgical findings.
The intradural lesions were precisely localized on conventional myelography, if the
examination was performed through both the lumbar and cervical routes. With extradural
lesions there was a significant discrepancy between the myelographic and surgical
findings in some cases. Correlation between surgical and CT findings was good, and
paraspinal extension of the lesion was also seen on CT. A CT examination is recommended
to complement myelography, particularly for the localization of extradural processes.
CT also gave additional qualitative information about the lesions, calcifications
and cysts being demonstrated by CT only. Destructive, erosive, or degenerative bone
changes were better seen with CT.
Zusammenfassung
An 25 Patienten, die einen totalen Kontrastmittelstop bei Anwendung der konventionellen
Myelographie aufwiesen, wurde eine spinale computertomographische Untersuchung vorgenommen.
Die mittels Myelographie und Computertomographie erhaltenen Befunde wurden mit den
chirurgischen Befunden verglichen. Die häufigste Ursache des Kontrastmittelstops war
ein Tumor (bei 14 Patienten). Bei 4 Patienten wurde ein Bandscheibenvorfall festgestellt.
Bei 3 Patienten wurde der Kontrastmittelstop durch eine degenerative Spinalstenose
verursacht. Eine Lokalisierung der Läsion erwies sich bei der Computertomographie
als zuverlässiger als bei der konventionellen Myelographie. Die Myelographie kann
unter Umständen sowohl die Größe als auch die Lokalisierung nur ungenügend darstellen;
bei 7 Patienten ergab sich eine Diskrepanz zwischen den myelographischen und den chirurgischen
Befunden. Intradurale Läsionen wurden mittels konventioneller Myelographie präzis
lokalisiert, vorausgesetzt, daß die Untersuchung sowohl im Lumbaibereich als auch
subokzipital erfolgte. In einigen Fällen ergab sich bei extraduralen Läsionen eine
signifikante Diskrepanz zwischen den myelographischen und den chirurgischen Befunden.
Die Korrelation zwischen den chirurgischen und computertomographischen Befunden war
gut. Eine paraspinale Ausdehnung des pathologischen Befundes war ebenfalls computertomographisch
erkennbar. Die Computertomographie wird als Ergänzung zur Myelographie empfohlen,
insbesondere zur Lokalisierung extraduraler Prozesse. Außerdem lieferte die Computertomographie
zusätzliche qualitative Informationen hinsichtlich der jeweiligen Zusammensetzung
der Befundmasse; Verkalkungen und Zysten konnten nur mittels Computertomographie dargestellt
werden. Destruktive, erosive oder degenerative Knochenveränderungen waren mittels
Computertomographie leichter erkennbar.