Zusammenfassung
Die computertomographischen Befunde von 20 Patienten mit chronischer Osteomyelitis
mehrheitlich chronisch posttraumatischer Genese, wurden mit den Ergebnissen der konventionellen
Röntgendiagnostik und den Operationsberichten verglichen. Im CT lag die Rate der diagnostizierten
Sequester etwas höher als bei der konventionellen Diagnostik. Die wesentlichen Vorteile
der CT bestehen in der Möglichkeit, eine gleichzeitig vorhandene Markraumphlegome
sowie begleitende Weichteilinfekte bzw. Abszesse nachzuweisen. Die CT-Diagnostik sollte
den Fällen vorbehalten bleiben, bei denen anhand der Übersichtsaufnahmen mitsamt Tomographie
und Fisteldarstellung diagnostische Probleme offenbleiben.
Summary
The CT findings in 20 patients with chronic osteomyelitis, mostly of posttraumatic
origin, were compared with conventional radiographs and operative findings. CT diagnosed
rather more sequestra than the conventional method. An important advantage of CT is
the ability to demonstrate lesions in the medulla and infections in the soft tissues,
eg. abscesses. CT should be reserved for cases where conventional methods with tomography
leave unsolved problems, and in the present of fistulae.