Eur J Pediatr Surg 1999; 9(3): 163-166
DOI: 10.1055/s-2008-1072234
Original article

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

The Kalicinski Ureteral Folding Technique for Megaureter in Children. Experience in 23 Cases

P.  Daher , N.  Diab , Z.  Ghorayeb , G.  Korkmaz
  • Department of Pediatrics, Division of Pediatric Surgery, Hôtel-Dieu de France Hospital, Université Saint Joseph, Faculté de Médecine, Beirut, Libanon
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
25. März 2008 (online)

Abstract

We report our series of 16 children with 23 megaureters: 7 were refluxing, 11 were obstructive (7 primary and 4 secondary), 3 both refluxing and obstructive and 2 nonrefluxing nonobstructive. These patients had a Kalicinski foldingunder remodeling of their megaureter and Cohen or Leadbetter reimplantation. Success rate was 96 % with only 2 failures: 1 recurrent low-grade reflux treated with subureteric Teflon injection and 1 stenosis that necessitated reoperation. Kalicinski's technique with Cohen type reimplantation is one of the best alternatives for megaureters, mainly because it does not present the disadvantages of the excisional procedure.

Zusammenfassung

Es wird eine Serie von 16 Kindern mit 23 Megaureteren vorgestellt. 7 der Ureteren zeigten einen Reflux, 11 eine Obstruktion (7 primäre Obstruktionen, 4 sekundäre Obstruktionen). Bei 3 Ureteren bestand gleichzeitig ein Reflux und eine Obstruktion, bei 2 weiteren kein Reflux und keine Obstruktion. Bei all diesen Patienten wurde eine Faltung und Modellage des Megaureters nach Kalicinski sowie eine Reimplantation nach Cohen oder Leadbetter durchgeführt. Die Erfolgsrate lag bei 96%. Bei 2 Kindern kam es zu Komplikationen: bei einem Kind trat ein geringgradiger Reflux auf, der mit Tefloninjektion behandelt wurde. Bei einem weiteren Patienten entwickelte sich eine Stenose, die reoperiert werden mußte.

Schlußfolgerung: Die Uretermodellage nach Kalicinski ist in Verbindung mit der Ureterreimplantation nach Cohen die beste Alternative zur Behandlung von Megaureteren und weist nicht die Nachteile exzidierender Operationsverfahren auf.