Fachzeitschriften sind für den niedergelassenen Zahnarzt nach wie vor die Informationsquelle
Nr. 1. Welche der zahlreichen Titel vom Zahnarzt genutzt werden, ermittelte das Marktforschungsinstitut
IFAK Markt- und Sozialforschung im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft LA-MED e. V. Die
aktuellen Zahlen des Jahres 2009 bringen Transparenz in den breit gefächerten Medienmarkt
der Dental-Fachpresse.
Bereits seit 1994 werden für die Leserschafts-Analyse LA-DENT regelmäßig niedergelassene
Zahnärzte über ihr Lese- und Informationsverhalten im Hinblick auf dentale Fachinformation
befragt. Die Dentalstudien in der Arbeitsgemeinschaft LA-MED ermitteln damit valide,
unabhängige und nachvollziehbare Leserschaftswerte der Dental-Fachmedien. Die LA-DENT
ist eine persönlich-mündliche Befragung von niedergelassenen Zahnärzten auf der Basis
des ZAW-Rahmenschemas für Werbeträgeranalysen. Das von der LA-MED beauftragte Marktforschungsinstitut
IFAK befragt dabei diese Zahnärzte primär zur Nutzung zahnmedizinischer Fachzeitschriften
und -zeitungen. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie viele Zahnärzte welche Titel
wie intensiv lesen.
Für die LA-DENT werden 500 niedergelassene Zahnärzte in persönlichen Interviews befragt.
Diese Stichprobe repräsentiert die Grundgesamtheit von rund 56 000 Zahnärzten, sodass
ihre Antworten stellvertretend für die Gesamtheit der niedergelassenen Zahnärzte in
der Bundesrepublik stehen.
Bei der Untersuchung der Leser-Blatt-Bindung im Rahmen der LA-Dent erreicht die ZWR
Spitzenwerte: 76 % aller ZWR-Leser (Basis weitester Leserkreis) würden die ZWR vermissen,
wenn sie diese über eine längere Zeit nicht bekommen würden ([siehe Grafik]).
Arbeitsgemeinschaft LA-Med Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V.
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