physiopraxis 2012; 10(09): 35
DOI: 10.1055/s-0032-1328787
physiowissenschaft
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
13. September 2012 (online)

 

    Berufe prägen die Krankengeschichte. Demnach ist die Gesundheit von Managern am wenigsten gefährdet. Egal, ob Herzinfarkt oder Arthrose, den Firmenlenker trifft es deutlich seltener als den Bauarbeiter. Das liegt aber nur teilweise an der Tätigkeit selbst. Schützend wirken vor allem Bildung, Einkommen und Anerkennung.

    jedi

    Studie an der Hochschule Aalen für Men's Health 2012; 4

    Geld verdirbt den Charakter. Das bestätigen Forscher gleich mehrmals: In Studien hatten Reiche im Straßenverkehr häufiger die Regeln ignoriert, öfter beim Würfelspiel betrogen und sich Süßigkeiten einverleibt, die für Kinder gedacht waren. Der ausgeprägte Egoismus Wohlhabender sei für ihr unethisches Verhalten verantwortlich.

    jedi

    PNAS 2012; 109: 4086-4091

    Sitzen tötet. Klebt man acht Stunden täglich an seinem Bürostuhl, erhöht sich das Sterberisiko um 15 Prozent. Sitzt man abends zudem noch drei Stunden auf der Couch, steigt es um 40 Prozent. Diese düsteren Aussichten gelten auch für ansonsten aktive Menschen. Überlebenstipp: Sport treiben und weniger als acht Stunden sitzen.

    jedi

    Arch Intern Med 2012; 172: 494-500

    Durst löschen Sportler häufig mit Energydrinks. Diese versprechen starke Leistungen beim Schwimmen, Laufen oder Radfahren. Doch Vorsicht: Der hohe Säuregehalt der Durstlöscher leistet vor allem Starkes an den Zähnen. Bei regelmäßigem Konsum droht dem Zahnschmelz Erosion.

    jedi

    Gen Dent 2012; 60: 190-197

    Erziehung lohnt sich. Der Nachwuchs konsequenter Eltern greift seltener zu Drogen als der von nachlässigen Erzeugern. Die schlechte Nachricht: Auch Eltern aus dem Freundeskreis der Kinder haben großen Einfluss. Sind diese eher sorglos, konsumieren auch wohlerzogene Sprösslinge häufiger Drogen.

    jedi

    J Stud Alcohol Drugs 2012; 73: 423-433


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