CEREC steht für die Digitalisierung der Zahnarztpraxis: Mit dem 1. CAD/CAM-System
kam 1985 das 3-dimensionale Scannen des Patientengebisses in die Zahnheilkunde und
führte zu vielen technologischen Innovationen. Die digitale Abformung sorgte nicht
nur in der Prothetik für einen enormen Entwicklungsschub, sondern auch in der Kieferorthopädie
sowie in der Implantologie.
Doch CEREC ist weit mehr als ein „Gebiss-Scan“ – es ist ein integriertes, digitales
System. Es beginnt bei der digitalen Abformung mit der CEREC Omnicam, der kleinsten
puderfrei arbeitenden Farb-Videokamera auf dem Markt. Es folgt die Konstruktion der
Restauration mit der neuen CEREC SW 4.4, in die mit Biokiefer eine Anwendung integriert
ist, die hervorragende Erstvorschläge auf der Basis des gesamten gescannten Bereichs
entwickelt. Mit der Artikulator-Funktion lassen sich neben den statischen auch die
dynamischen Kontaktflächen ermitteln und somit die korrekte funktionelle Okklusion
bestimmen. Unmittelbare Vorteile: große Natürlichkeit selbst unterhalb des Zahnäquators,
kaum notwendige Nacharbeiten. Die Herstellung der geplanten Restauration mit 3 möglichen
CEREC-Fertigungsmaschinen komplettiert das System.
Komplett versorgt in nur 1 Sitzung
Auf diese Weise profitieren sowohl Behandler als auch Patienten: Zum einen behält
der Zahnarzt über den gesamten Prozess die Kontrolle. Zum anderen erlebt der Patient
eine Behandlung ohne unangenehme Löffel-Abformung. Er wird nur einmal anästhesiert,
er benötigt kein Provisorium und verlässt die Praxis nach maximal 90 min final versorgt.
Das ist in der Zahnheilkunde bis heute mit keinem anderen System möglich. Die Erfahrungen
zeigen: Patienten sind von der Technik fasziniert. Sie fassen Vertrauen zu ihrem Zahnarzt
und sind eher bereit, vorgeschlagene Therapien zu akzeptieren. Inzwischen wird alle
5 s irgendwo auf der Welt eine CEREC-Restauration eingesetzt – in Deutschland steht
mittlerweile in jeder 7. Praxis solch ein CAD/CAM-System für die Chairside-Versorgung
in einer Sitzung.
Doch längst dient dieses CAD/CAM-System nicht mehr nur dazu, Restaurationen herzustellen.
In CEREC lassen sich die 3D-Röntgendaten mit dem prothetischen Vorschlag zusammenführen,
um beispielsweise für die Implantat-Insertion eine Bohrschablone zu planen und sogar
in weniger als 1 h selbst herzustellen (CEREC Guide 2) – das gelingt so mit keinem
anderen System. Einzelzahn-Implantationen können auf diese Weise sicher durchgeführt
und gegebenenfalls auch in nur 1 Sitzung final versorgt werden.
Außerdem ermöglicht die neue CEREC Ortho Software einen sicheren geführten Scan mit
der CEREC Omnicam, um ein digitales Modell des gesamten Kieferbogens erstellen. Diese
Daten können dann für die Planung kieferorthopädischer Behandlungen und die Herstellung
dafür erforderlicher Apparaturen mit nur einem Klick versendet werden.
Vom Zusammenführen von Daten aus verschiedenen diagnostischen Verfahren in 1 System
profitiert eine Zahnarztpraxis gleich mehrfach. Die Abläufe werden einfacher, lassen
sich besser nachvollziehen und kontrollieren. Die Sicherheit und Qualität steigt durch
die Wiederholbarkeit von Prozessen, etwa der digitalen Abformung. Das bedeutet letztlich
auch eine größere Wirtschaftlichkeit. Und schließlich: Die Patienten sind höchst zufrieden.
Sie kommen wieder und empfehlen weiter. Nach nur 1 Sitzung!
Ein Beitrag der
Sirona Dental GmbH, Bensheim
CEREC AI: Die CEREC Omnicam lässt sich fast wie ein Winkelstück direkt an der Behandlungseinheit
nutzen.
CEREC AF: Die CEREC Omnicam für die flexible Nutzung in der gesamten Praxis, selbst
wenn sie sich über mehrere Etagen erstreckt.
CEREC AI: Von vielen CEREC-Anwendern gewünscht ist sie jetzt Realität: Die CEREC Omnicam,
die sich nahezu wie ein Winkelstück direkt an der Behandlungseinheit nutzen lässt.
CEREC AI (Acquisition Integrated) besteht aus einer CEREC Omnicam mit Ablage, die
in die Behandlungseinheit TENEO integriert ist, und aus einem PC mit einem separaten
24‘‘-Monitor. Patient und Behandler können alles direkt am Monitor der Behandlungseinheit
oder auf einem mitgelieferten Tablet verfolgen. CEREC AF: Für eine Praxis mit mehreren
Behandlungsräumen, die sich vielleicht auch über mehrere Etagen verteilen, bietet
CEREC AF (Acquisition Flexible) eine komfortable Lösung. Diese Einheit besteht aus
der CEREC Omnicam mit Ablage sowie einem PC mit 24‘‘-Monitor. Die Kamera kann flexibel
innerhalb der Praxis bewegt werden – die Konstruktion der Restauration kann in einem
anderen Raum stattfinden. So wird es möglich, dass in einem Zimmer konstruiert und
im nächsten Raum erneut gescannt wird.