Dtsch Med Wochenschr 2015; 140(18): 1372-1375
DOI: 10.1055/s-0041-103629
Fachwissen
Kasuistik
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Nierenarterienintervention in den Zeiten nach CORAL – obsolet oder medizinisch vertretbar?

Renal artery intervention in the post-CORAL era – obsolete or sometimes reasonable?
Annina Vischer
1  Kardiologie, Universitätsspital Basel
2  Medizinische Poliklinik, Universitätsspital Basel
,
Karin Seiler
2  Medizinische Poliklinik, Universitätsspital Basel
,
Heiko Uthoff
3  Angiologie, Universitätsspital Basel
,
Thilo Burkard
1  Kardiologie, Universitätsspital Basel
2  Medizinische Poliklinik, Universitätsspital Basel
› Author Affiliations
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Korrespondenz

Dr. med. Annina Vischer
Kardiologie
Universitätsspital Basel
Petersgraben 4
CH-4031 Basel
Phone: +41-61265–4444    
Fax: + 41-61265–4598   

Publication History

Publication Date:
11 September 2015 (online)

 

Zusammenfassung

Eine Nierenarterienstenose kann zu einer sekundären, therapierefraktären arteriellen Hypertonie und einer Niereninsuffizienz führen. Wir präsentieren den Fall eines 74-jährigen Patienten mit Verschluss der rechten Nierenarterie und Nierenarterienstenose links. Die Untersuchungen ergeben eine Nierenschrumpfung rechts, chronische Niereninsuffizienz und therapierefraktäre arterieller Hypertonie. Durch eine Revaskularisation der linken Nierenarterie mit perkutaner transluminaler renaler Angioplastie (PTRA)/Stentimplantation verbesserten sich die Niereninsuffizienz und die Blutdruckeinstellung signifikant. Bemerkenswerterweise hätte sich der Patient für keine der randomisierten Endpunkt-Studien zur interventionellen Therapie der Nierenarterienstenose der letzten Jahre als Teilnehmer qualifiziert. Trotz mehrheitlich negativer Datenlage in den letzten Jahren bleibt die interventionelle Therapie eine sinnvolle Therapieoption. Voraussetzung ist die adäquate, interdisziplinäre gestellte Indikation an einem erfahrenen Zentrum.


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Abstract

Significant renal artery stenosis may cause both secondary therapy-resistant arterial hypertension and renal failure. We report the case of a 74-year old man with an occlusion of the right renal artery and a stenosis of the left renal artery causing right sided renal atrophy, renal failure and resistant arterial hypertension. Revascularization with percutaneous renal angioplasty (PTRA)/stenting of the left renal artery helped to improve both kidney function and hypertension control. Interestingly, the patient would not have qualified for any of the recent randomized outcome trials. Therefore, renal artery intervention remains a reasonable option in highly and interdisciplinarily selected patients, despite the more conservative treatment approach after the recent trials.


#

Eine Nierenarterienstenose kann zu einer sekundären Hypertonie und zur Niereninsuffizienz führen [1]. Der Nutzen einer interventionellen Therapie wurde in letzter Zeit in Frage gestellt. Der geschilderte Fall zeigt, dass sie bei sorgfältig gestellter Indikation eine sinnvolle Option sein kann – trotz negativer Studiendaten.

Ursachen | Die häufigste Ursache einer signifikanten Nierenarterienstenose ist eine Atherosklerose (ca. 90 %). Nur bei 10 % liegt eine fibromuskuläre Dysplasie zugrunde. Dabei handelt es sich um eine nicht-atherosklerotische, nicht-inflammatorische Gefäßerkrankung, die multifokal und in allen Gefäßschichten auftreten kann [2], [3]. Die atherosklerotische Form betrifft meist das proximale Drittel der Nierenarterie, die fibromuskuläre Dysplasie eher die beiden distalen Drittel. Bei letzterer zeigt sich typischerweise ein perlenschnurartiges Bild in der Angiografie [4].

Risikopatienten | Die atherosklerotische Form tritt i. d. R. bei älteren Patienten mit multiplen kardiovaskulären Risikofaktoren auf. Die fibromuskuläre Dysplasie findet sich hingegen eher bei jüngeren Gesunden – insbesondere bei prämenopausalen Frauen mit wenigen oder gar keinen kardiovaskulären Risikofaktoren [4] [5] [6].

Klinischer Fall

Anamnese | Ein 74-jähriger Patient mit schwer einstellbarer arterieller Hypertonie wird in die Hypertonie-Sprechstunde überwiesen, um sekundäre Ursachen abzuklären. Der Bluthochdruck ist seit 9 Jahren bekannt. Vorerkrankungen und kardiovaskuläre Risikofaktoren sind:

  • Diabetes mellitus Typ 2 (nicht insulinpflichtig),

  • periphere arterielle Verschlusskrankheit (Stadium IIa) beidseits, Z. n. Stentimplantation

    • im Bereich der proximalen Arteria femoralis superficialis und

    • im femoro-poplitealen Übergang links,

  • juxtarenales Aortenaneurysma (49 mm),

  • Dyslipidämie,

  • persistierender Nikotinkonsum.

Aktuelle Medikation | Der Patient nimmt täglich

  • Valsartan 160 mg,

  • Amlodipin 10 mg,

  • Hydrochlorothiazid 12,5 mg und

  • Metoprolol 100 mg.

Unter dieser Therapie persistieren die hypertensiven Blutdruckwerte sowohl tagsüber als auch in der Nacht ohne adäquates Dipping, wie eine 24-Stunden-Blutdruckmessung ergibt (Tab.  [ 1 ]).

Tab. 1

Medikation und klinische Parameter im Therapieverlauf.

initial

unter optimierter Medikation

3 Monate postinterventionell

Therapie

Valsartan 160 mg

Amlodipin 10 mg

HCT 12,5 mg

Metoprolol 100 mg

Olmesartan 40 mg

Amlodipin 10 mg

HCT 25 mg

Metoprolol 100 mg

Spironolacton 50 mg

Olmesartan 40 mg

Amlodipin 10 mg

Metoprolol 100 mg

Mittelwert 24 h

160 /91 mmHg

138 /74 mmHg

119 /71 mmHg

Mittelwert Tag

161 /93 mmHg

145 /80 mmHg

121 /73 mmhg

Mittelwert Nacht

157 /85 mmHg

125 /65 mmHg

115 /67 mmHg

Kreatinin

126 μmol / l

141 μmol / l

100 μmol / l

GFR

52 ml / min / 1,73 m2

45 ml / min / 1,73 m2

67 ml / min / 1,73 m2

Klinische Befunde | Der Patient ist hyperton und afebril.

  • Office-Blutdruck

    • rechts 180 /85 mmHg,

    • links 183 /86 mmHg,

  • normaler Allgemeinzustand,

  • stammbetonte Adipositas.

Der übrige klinische Status ist unauffällig. Insbesondere fallen keine Strömungsgeräusche über den großen Arterien auf. Der periphere Pulsstatus ist ebenfalls ohne pathologischen Befund.

Laborbefund | Bei der Abklärung auf sekundäre Ursachen der Hypertonie fällt eine Niereninsuffizienz Grad II auf:

  • berechnete GFR: 52 ml / min / 1,73 m2

  • geringe Proteinurie: Protein / Kreatinin-Quotient 14 mg / mmol.

Außerdem ist die aktive Renin-Konzentration im Serum deutlich erhöht (> 300 ng / l) bei normalem Aldosteron (266 pmol / l).

Duplexsonografie | Die rechte Nierenarterie kann weder am Abgang noch im Verlauf dargestellt werden. Hilär und intrarenal ist die Akzelerationszeit des arteriellen Flusssignals deutlich verzögert. Die linke Nierenarterie zeigt eine > 70 %-ige Abgangsstenose mit leicht verzögerter Akzelerationszeit (Abb.  [ 1 ]). Die linke Niere ist deutlich größer als die rechte.

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Abb. 1 Präinterventionelle Duplexsonografie der A. renalis sinistra mit deutlich erhöhten Flussgeschwindigkeiten, formal einer > 70 %-igen Stenosierung entsprechend. (PSV = Peak-systolic-velocity, EDV = End-diastolic-velocity, RI = Resistive Index).

Kernspintomografie | Der Befund einer bilateralen atherosklerotischen renovaskulären Erkrankung mit deutlicher Schrumpfniere rechts bestätigt sich im MRT (Abb.  [ 2 ]):

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Abb. 2 Präinterventionelle MR-Angiografie. Der Pfeil markiert die hochradige Abgangsstenose der linken Nierenarterie.
  • atrophe rechte Niere (Ausdehnung max. 60 mm)

  • proximaler Verschluss der rechten Nierenarterie mit geringer Restperfusion des bereits atrophierten Nierenparenchyms über Kapselarterien,

  • hochgradige Abgangsstenose links.

Optimierung der Medikation | Parallel zur ätiologischen Abklärung der Hypertonie optimieren wir die medikamentöse Therapie: Wir stellen auf eine Fix-Dosis-Kombinationstherapie mit Olmesartan 40 mg, Amlodipin 10 mg und Hydrochlorothiazid 25 mg um. Ergänzt wird die Medikation mit Spironolacton bis 50 mg pro Tag. Die Metoprolol-Gabe führen wir mit täglich 100 mg fort. In der Folge verbessern sich die 24-Stunden-Blutdruckwerte auf einen Mittelwert von 138 /74 mmHg. Der Zielbereich wird jedoch noch nicht vollständig erreicht (Tab.  [ 1 ]).

Interventionelle Therapie | Aufgrund der bilateral fortgeschrittenen, atherosklerotisch-renovaskulären Erkrankung mit

  • Schrumpfniere rechts,

  • chronischer Niereninsuffizienz und

  • therapierefraktärer Hypertonie

stellen wir in einem interdisziplinären Team die Indikation zur perkutanen transluminalen renalen Angioplastie (PTRA) mit Stentimplantation. Bei der Entscheidung spielt insbesondere auch eine Rolle, dass eine fortschreitende Stenosierung wahrscheinlich einen Funktionsverlust der linken Niere nach sich zieht – mit nachfolgender Dialysepflichtigkeit. Die linke Nierenarterie wird deshalb erfolgreich mit einem Stent versorgt (Abb.  [ 3 ]). Zusätzlich zur bestehenden Therapie erhält der Patient Acetylsalicylsäure und Pravastatin als Dauertherapie sowie Clopidogrel für 4 Wochen.

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Abb. 3 Stentimplantation linke Nierenarterie. Gut erkennbar ist die Taillierung (Pfeil) des PTA-Ballons während der Inflation im Bereich der Stenosierung.

Verlauf | Postinterventionell verbessern sich die Blutdruck- (Heimmessung) und Kreatininwerte rasch (Abb.  [ 4 ]). Die antihypertensive Therapie wird schrittweise reduziert. Nach 3 Monaten ist der 24-Stunden-Blutdruck unter der reduzierten Therapie im Zielbereich (Tab.  [ 1 ]). Der duplexsonografisch gemessene Fluss über der linken Nierenarterie verbessert sich ebenfalls (Abb.  [ 5 ]). Auch nach 6 Monaten sind die Blutdruckwerte (Heimmessung) kontrolliert und das Serum-Kreatinin stabil.

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Abb. 4 Verlauf der Blutdruckwerte (Heimmessungen) und des Kreatinins über einen Monat. Blutdruckwerte in mmHg, Kreatinin in µmol / l. Tag 0: Stenting der Nierenarterie (roter Pfeil).
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Abb. 5 Postinterventionelle Duplexsonografie der A. renalis sinistra postinterventionell mit normwertigen Flussgeschwindigkeiten.

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Diskussion

Studienlage | Insbesondere bezüglich der atherosklerotischen Nierenarterienstenose wurden in den letzten Jahren mehrere randomisierte Studien durchgeführt, in denen PTRA / Stenting versus medikamentöse Therapie untersucht wurde. Es zeigte sich kein eindeutiger Nutzen der interventionellen Therapie (Tab.  [ 2 ]) [7] [8] [9] [10].

Tab. 2

Ein- und Ausschlusskriterien aktueller Studien zur medikamentösen vs. interventionellen Therapie der Nierenarterienstenose.

Studie

Haupteinschlusskriterien

Hauptausschlusskriterien

STAR (n = 140)

  • Ostiale NAS und

  • eGFR < 80 ml / min / 1,73 m2 BSA und

  • sBD < 140 mmHg, dBD < 90 mmHg unter Therapie

  • Nierengröße < 8 cm

  • Nierenarteriendurchmesser < 4 mm

  • eGFR < 15 ml / min / 1,73 m2 BSA

  • Diabetes mellitus mit Proteinurie (> 3 g / d)

  • Maligne Hypertonie

ASTRAL (n = 806)

  • Signifikante NAS mindestens einer Nierenarterie und

  • Unsicherheit des behandelnden Arztes, ob der Patient von einer Revaskularisation klinisch profitiert

  • Endovaskuläre Revaskularisation technisch nicht möglich

  • Hohe Wahrscheinlichkeit einer nötigen Revaskularisation innerhalb von 6 Monaten

  • Revaskularisation in der Vorgeschichte

CORAL (n = 947)

  • NAS ≥ 80 % und < 100 % oder NAS > 60 % und < 80 % und Druckgradient > 20 mmHg und

  • sBD ≥ 155 mmHg unter Therapie mit ≥ 2 Antihypertensiva oder

  • eGFR < 60 ml / min / 1,73 m2 BSA

  • Fibromuskuläre Dysplasie

  • Nicht-ischämische chronische Nierenerkrankung

  • Serum-Kreatinin > 4.0 mg / dl

  • Nierengröße < 7 cm

  • Komplexe Stenosen, die nicht mit einem Stent behandelbar sind

STAR-Studie | An der STAR-Studie [7] nahmen 140 Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und einer > 50 %-igen Nierenarterienstenose (uni- oder bilateral) teil. Sie wurden entweder zu medikamentöser Therapie allein oder plus Stenting randomisiert. Ausschlusskriterien waren:

  • eine bereits geschrumpfte Niere,

  • zu kleine Nierenarterien,

  • Niereninsuffizienz Grad IV,

  • Diabetes mellitus mit Proteinurie und

  • eine maligne Hypertonie.

Die Veränderung der Nierenfunktion unterschied sich nicht zwischen den beiden Gruppen. Allerdings wurden in der Interventionsgruppe mehr Komplikationen beobachtet.

ASTRAL-Studie | Sie war ähnlich aufgebaut wie die STAR-Studie, allerdings zusätzlich mit dem sekundären Endpunkt Blutdruck [8]. Eingeschlossen wurden 806 Patienten mit substanzieller Stenose in mindestens einer Nierenarterie. Voraussetzung war, dass sich die behandelnden Ärzte unsicher fühlten, ob diese interventionell behandelt werden sollte oder nicht. Auch hier zeigte sich kein signifikanter Unterschied in Bezug auf Blutdruck oder Nierenfunktion – bei letzterem gab es allerdings eine Tendenz zugunsten der Intervention. In der Interventionsgruppe waren allerdings etwas weniger Medikamente nötig. Der Unterschied war signifikant.Auch in dieser Studie wurde die Patientensicherheit in der Interventionsgruppe bemängelt.

CORAL-Studie | Teilnehmer waren 947 Patienten mit schwerer Nierenarterienstenose und arterieller Hypertonie oder chronischer Niereninsuffizienz [9]. Es gab keinen Unterschied bezüglich des kombinierten Endpunkts aus

  • kardiovaskulär bzw. renal bedingtem Tod,

  • Myokardinfarkt,

  • Schlaganfall,

  • Hospitalisation aufgrund von Herzinsuffizienz,

  • zunehmender Niereninsuffizienz oder

  • Notwendigkeit eines Nierenersatzverfahrens.

Hinsichtlich der Veränderung des Blutdrucks unterschieden sich die Gruppen ebenfalls nicht.

Registerdaten | Lediglich in einer nicht randomisierte Registerstudie aus England und Deutschland mit 908 Patienten beeinflusste die Intervention die Nierenfunktion von Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz positiv. Allerdings ist anzumerken, dass sich die Einschlusskriterien und Behandlungsstrategien in den beiden involvierten Zentren wesentlich unterschieden [10].

Aktuelle Empfehlungen und Kritikpunkte | Vor dieser Datenlage tritt die interventionelle Therapie der atherosklerotischen Nierenarterienstenose momentan in den Hintergrund. Laut einem Editorial zur CORAL-Studie soll man Patienten mit moderat bis schwerer atherosklerotischer renovaskulärer Erkrankung und Hypertonie oder chronischer Niereninsuffizienz medikamentös behandeln – und nicht zu einer Nierenarterienintervention „drängen“ [11]. Dies mag für einen sehr großen Teil der Patienten zutreffen. Der hier vorgestellte Patient wäre jedoch in keiner der sehr selektionierten randomisierten Studien eingeschlossen worden (Tab.  [ 2 ]):

  • STAR: Ausschlusskriterium Nierenatrophie.

  • ASTRAL: Man kann davon ausgehen, dass die behandelnden Ärzte zum Zeitpunkt der Studie 2009 zum Schluss gekommen wären, dass der Patient von einer Intervention profitiert.

  • CORAL: Ausschlusskriterium einseitige Nierenatrophie.

Konsequenz für Klinik und Praxis
  • Dieser Fall zeigt, dass bei der Interpretation der Ergebnisse großer Studien die jeweiligen Ein- und Ausschlusskriterien berücksichtigt werden müssen.

  • Um die Ergebnisse auf den Einzefall zu übertragen, müssen diese in die Überlegungen mit einbezogen werden.

  • Im Fall der atherosklerotischen Nierenarterienstenose wird es weiterhin Patienten geben, die von einer interventionellen Behandlung profitieren können.

  • Unabdingbare Voraussetzung für eine Intervention ist eine individuelle Abklärung sowie eine kritisch und interdisziplinär gestellte Indikation an einem erfahrenen Zentrum.

Danksagung

Wir bedanken uns bei Prof. Bongartz für die Bearbeitung der MRT-Bilder.


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Dr. med. Annina Vischer

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ist Assistenzärztin an der Klinik für Kardiologie und der Medizinischen Universitätspoliklinik, Universitätsspital Basel.
annina.vischer@usb.ch

Dr. med. Karin Seiler

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ist Assistenzärztin an der Medizinischen Universitätspoliklinik, Universitätsspital Basel.
karin.seiler@usb.ch

PD Dr. med. Heiko Uthoff

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ist Leitender Arzt an der Klinik für Angiologie, Universitätsspital Basel.
heiko.uthoff@usb.ch

Dr. med. Thilo Burkard

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ist Leiter des Hypertoniezentrums des Universitätsspitals Basel (ESH Hypertension Centre of Excellence).
thilo.burkard@usb.ch

Interessenkonflikte: Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.


Korrespondenz

Dr. med. Annina Vischer
Kardiologie
Universitätsspital Basel
Petersgraben 4
CH-4031 Basel
Phone: +41-61265–4444    
Fax: + 41-61265–4598   


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Abb. 1 Präinterventionelle Duplexsonografie der A. renalis sinistra mit deutlich erhöhten Flussgeschwindigkeiten, formal einer > 70 %-igen Stenosierung entsprechend. (PSV = Peak-systolic-velocity, EDV = End-diastolic-velocity, RI = Resistive Index).
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Abb. 2 Präinterventionelle MR-Angiografie. Der Pfeil markiert die hochradige Abgangsstenose der linken Nierenarterie.
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Abb. 3 Stentimplantation linke Nierenarterie. Gut erkennbar ist die Taillierung (Pfeil) des PTA-Ballons während der Inflation im Bereich der Stenosierung.
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Abb. 4 Verlauf der Blutdruckwerte (Heimmessungen) und des Kreatinins über einen Monat. Blutdruckwerte in mmHg, Kreatinin in µmol / l. Tag 0: Stenting der Nierenarterie (roter Pfeil).
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Abb. 5 Postinterventionelle Duplexsonografie der A. renalis sinistra postinterventionell mit normwertigen Flussgeschwindigkeiten.