Eine mögliche intraoperative Wachheit lässt sich mithilfe des EEGs beurteilen; für
die Schmerzwahrnehmung in Allgemeinanästhesie sind dagegen keine entsprechenden Parameter
gesichert. In der Praxis werden normalerweise hämodynamische Veränderungen auf Schmerzreize
herangezogen. Allerdings ist die Korrelation dieser Reaktionen mit der Narkosetiefe,
beurteilt in Form des aus dem EEG berechneten bispektralen Index, relativ schlecht.
Falck von Dincklage und seine Kollegen haben nun verschiedene Parameter untersucht,
inwieweit diese sich zur Abschätzung der Schmerzwahrnehmung eignen.