Schmerz ist ein komplexes Konstrukt aus biologischen, psychologischen und sozialen
Faktoren. Der vorliegende Übersichtsartikel konzentriert sich auf periphere und zentrale
Schmerzmechanismen im Kontext des strukturierten Clinical-Reasoning-Prozesses und
stellt mögliche psycho-soziale Einflüsse auf den Schmerz vor. Anhand der MOM-Mechanismen
– Input, Processing und Output – wird schließlich deutlich, wie sich der „Schmerzkuchen“
eines Patienten zusammensetzt.