TumorDiagnostik & Therapie 2018; 39(03): 180-186
DOI: 10.1055/a-0574-4866
Thieme Onkologie aktuell
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Die personalisierte Therapie beim Ovarialkarzinom

 
Ann-K. Langner*
Abteilung für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie, Kliniken Essen-Mitte, Evangelische Huyssens-Stiftung
,
Nina F. Pauly*
Abteilung für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie, Kliniken Essen-Mitte, Evangelische Huyssens-Stiftung
,
Beyhan Ataseven
Abteilung für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie, Kliniken Essen-Mitte, Evangelische Huyssens-Stiftung
,
Andreas du Bois
Abteilung für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie, Kliniken Essen-Mitte, Evangelische Huyssens-Stiftung
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Publication Date:
06 April 2018 (online)

Zusammenfassung

Die Behandlung des epithelialen Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinoms (epithelial ovarian cancer; EOC) fußt auf 3 Säulen, die in unterschiedlichem Maße individualisierte bzw. personalisierte Medizin inkludieren:

  1. Die Operation, die immer personalisiert, d. h. angepasst an den Allgemeinzustand und die Reserven der Patientin, sowie individualisiert, d. h. adaptiert an das Tumorwachstum und Befallsmuster, durchgeführt wird.

  2. Die Chemotherapie, die bis dato nicht individualisiert bezüglich der Tumorbiologie, wohl aber angepasst an die klinische Situation zumindest in der Rezidivtherapie unter verschiedenen Regimen, wie z. B. platin- und nicht platinhaltig, ausgewählt wird.

  3. Die neueren zielgerichteten Substanzen, mit denen noch mehr Hoffnung auf personalisierte Medizin sowie effektivere und nebenwirkungsärmere Therapieregime für die individuelle Patientin verbunden wird.

* Beide Autorinnen waren zu gleichen Teilen beteiligt.