Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin 2018; 28(02): 85-87
DOI: 10.1055/a-0586-9046
Editorial
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Wem nützt die Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR) und wohin muss sie steuern?

For Whom the German Society of Physical Medicine and Rehabilitation (DGPMR) is Relevant and Where it Should Go?
Christoph Gutenbrunner
1  Hannover Medical School, Department of Rehabitation Medicine, Hannover
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

eingereicht 07 February 2018

akzeptiert 01 March 2018

Publication Date:
23 April 2018 (online)

Vorurteile

„Die DGPMR ist ein Interessensverband von forschenden Wissenschaftlern“. „Die DGPMR arbeitet an Spezialthemen, die für meine klinische Praxis keine Relevanz haben“. „Der Mitgliedsbeitrag für die DGPMR ist mir zu hoch“. „Ich brauche die DGPMR nicht, weil ich die Fachzeitschrift auch in der Bibliothek lesen kann“. „Ich lehne Interessensverbände grundsätzlich ab“. Solche und ähnliche Antworten erhält man oft, wenn man Kolleginnen und Kollegen aus der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin (PRM) danach fragt, ob sie nicht Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR) werden wollen. Und man muss sich in der Tat fragen, warum eine Mitgliedschaft in der DGPMR wichtig sein soll, wenn nur etwas über 10% aller in Deutschland anerkannten Fachärztinnen und Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) Mitglieder sind.