Zusammenfassung
Alternierende Phasen des Nahrungsüberangebots und des Hungerns waren bei den Frühmenschen
vermutlich der Regelfall. Es scheint naheliegend, dass der menschliche Körper evolutionsbedingt
Phasen des Fastens sehr gut bewältigen kann und sich die genetische Ausstattung, der
Körpermetabolismus und die Ernährungsphysiologie gut darauf eingestellt haben. Im
Gegensatz dazu ist anzunehmen, dass die mehrmals tägliche, regelmäßige Nahrungszufuhr
mit Snacks, Zwischenmahlzeiten und energiehaltigen Getränken, die Hormon- und Stoffwechselsysteme
überfordert.
Die günstigen metabolischen Wirkungen des Fastens sind in physiologischen Arbeiten
beschrieben. Der Artikel gibt einen Überblick zu den verschiedenen Formen des Fastens
und dessen mögliche Effekte.
Keywords
Fasten - Heilfasten - Intervallfasten - Scheinfasten - periodisches Fasten