Fortschr Röntgenstr 2019; 191(04): 323-332
DOI: 10.1055/a-0715-2205
Review
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Radiologische Diagnostik von Weichteiltumoren im Erwachsenenalter: MRT-Bildgebung ausgewählter Entitäten mit Abgrenzung zwischen benignen und malignen Tumoren

Article in several languages: English | deutsch
Catharina Silvia Lisson
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University-Hospital of Ulm, Germany
,
Christoph Gerhard Lisson
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University-Hospital of Ulm, Germany
,
Meinrad Beer
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University-Hospital of Ulm, Germany
,
Stefan Andreas Schmidt
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University-Hospital of Ulm, Germany
› Author Affiliations
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Publication History

19 February 2018

11 August 2018

Publication Date:
18 December 2018 (eFirst)

Zusammenfassung

Ziel In der Differenzierung unklarer Weichteiltumoren stellt die MRT die wichtigste und sensitivste Bildgebungsmodalität dar. Dabei hilft eine systematische Herangehensweise, die große Zahl möglicher Differenzialdiagnosen einzuengen.

Methode Unsere Übersichtsarbeit stellt systematisch die MR-tomografischen Charakteristika der wichtigsten weichteiligen Raumforderungen gegenüber und will helfen, einen Zugang zu diesen oft schwierigen Tumorentitäten zu erhalten.

Ergebnisse und Schlussfolgerung Durch die MRT als wichtigster Baustein in der Bildgebung von Weichteiltumoren ist eine nähere Einordnung der Tumorentität und oft auch eine Differenzierung zwischen benignen und malignen Raumforderungen möglich.

Kernaussagen:

  • Die MRT ist die Methode der Wahl zur Abklärung eines unklaren Weichteiltumors.

  • Durch eine systematische Herangehensweise kann zwischen benignen und unklaren Läsionen differenziert werden.

  • Bei unklaren Läsionen sollte zum Malignitätsausschluss eine Biopsie erfolgen.

Zitierweise

  • Lisson CS, Lisson CG, Beer M et al. Radiological Diagnosis of Soft Tissue Tumors in Adults: MRI Imaging of Selected Entities Delineating Benign and Malignant Tumors. Fortschr Röntgenstr 2019; 191: 323 – 332