CC BY-NC-ND 4.0 · Geburtshilfe Frauenheilkd 2018; 78(12): 1232-1244
DOI: 10.1055/a-0764-4875
GebFra Science
Guideline/Leitlinie
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New YorkArticle in several languages: English | deutsch
Olaf Reich
1  Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Universität Graz, Graz, Austria
7  Arbeitsgemeinschaft für Kolposkopie (AGK)
,
Georg Braune
6  Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
,
Wolfgang Eppel
2  Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Austria
,
Thomas Fiedler
6  Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
,
Anton Graf
7  Arbeitsgemeinschaft für Kolposkopie (AGK)
,
Lukas Hefler
3  Ordensklinikum Linz, Linz, Austria
8  Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG (AGO)
,
Elmar Joura
2  Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Austria
7  Arbeitsgemeinschaft für Kolposkopie (AGK)
,
Heinz Kölbl
2  Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Austria
6  Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
,
Christian Marth
4  Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Austria
8  Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG (AGO)
,
Wolfgang Pokieser
9  Österreichische Gesellschaft für Zytologie (ÖGZ)
,
Peter Regitnig
5  Institut für Pathologie, Medizinische Universität Graz, Graz, Austria
9  Österreichische Gesellschaft für Zytologie (ÖGZ)
,
Alexander Reinthaller
2  Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Austria
8  Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG (AGO)
,
Karl Tamussino
1  Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Universität Graz, Graz, Austria
6  Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
,
Andreas Widschwendter
4  Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Austria
7  Arbeitsgemeinschaft für Kolposkopie (AGK)
,
Alain Zeimet
4  Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Austria
8  Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG (AGO)
,
Petra Kohlberger
2  Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Austria
6  Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

received 27 September 2018

accepted 15 October 2018

Publication Date:
14 December 2018 (online)

  

Zusammenfassung

Ziel Die ÖGZ (Österreichische Gesellschaft für Zytologie) hat zum 1.1.2018 die zytologische Nomenklatur überarbeitet und an die Bethesda-2015-Nomenklatur angelehnt. Daher war es notwendig, seitens der österreichischen Fachgesellschaft eine Überarbeitung der bis jetzt in Österreich gültigen Vorgehensweise zur Diagnose und Therapie von CIN sowie Vorgehensweise bei zytologischen Befunden mit eingeschränkter Qualität zu veranlassen. Eine komplette Übernahme der S3-Leitlinie „Prävention des Zervixkarzinoms“ ist aufgrund der in Deutschland geltenden München-III-Nomenklatur der gynäkologischen Zytologie für Österreich nicht möglich und daher ergab sich die Notwendigkeit des Verfassens einer eigenen wissenschaftlichen Stellungnahme für Österreich.

Methodik Die OEGGG hat die Zusammenarbeit sowohl mit der ÖGZ (Österreichische Gesellschaft für Zytologie), der AGO Austria (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Österreich), der AGK (Arbeitsgemeinschaft Kolposkopie) als auch mit repräsentativen Vertretern der niedergelassenen Frauenärzten gesucht. Von den jeweiligen Fachgesellschaften wurden repräsentative Vertreter für die Sitzungsteilnahme benannt. Nach eingehender Analyse der aktuellen Literatur und insgesamt 3 Sitzungen mit zahlreichen fernmündlichen Abstimmungen ist es uns gelungen, einen Konsens der Inhalte zu erarbeiten.

Empfehlungen Es werden Empfehlungen zur Diagnose und Therapie der CIN gegeben unter Berücksichtigung der in Österreich geltenden Gynäkologische-Zytologie-Nomenklatur.