Klinikarzt 2018; 47(12): 578-584
DOI: 10.1055/a-0803-9776
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Interdisziplinäre Versorgung reanimierter Patienten im Kassel Center for Cardiac Arrest (KCCA)

Spezialisierung und Qualität als Grundlage für eine bestmögliche Prognose
Klaus Weber
1  Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme (IZNA), Klinikum Kassel
,
Jana Godau
2  Klinik für Neurologie, Klinikum Kassel
,
Christian Reyher
3  Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Klinikum Kassel
,
Wadim Beltschikow
1  Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme (IZNA), Klinikum Kassel
,
Michael Möller
4  Klinik für Kardiologie, Klinikum Kassel
,
Rainer Gradaus
4  Klinik für Kardiologie, Klinikum Kassel
,
Julian Bösel
2  Klinik für Neurologie, Klinikum Kassel
,
Ali Asghar Peivandi
5  Klinik für Herzchirurgie, Klinikum Kassel
,
Ralf Michael Muellenbach
3  Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Klinikum Kassel
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Publication History

Publication Date:
07 January 2019 (online)

Zusammenfassung

Nach erfolgreicher prähospitaler Reanimation ist die Prognose quo ad restitutio sehr ernst und bei Einlieferung unter laufender Reanimation gilt dies in verschärfter Form. Die Kompetenz und fallzahlabhängige Erfahrung, sowie die strukturellen und personellen Anforderungen sind essenziell für den Therapieerfolg. Konsequente Interdisziplinarität und breit konsentierte Behandlungspfade sind dabei entscheidende Faktoren. Das Klinikum Kassel hat die Cardiac-Arrest-Center-Initiative des German Resuscitation Council aufgegriffen und Ende 2017 für diese Ziele das Kassel Center for Cardiac Arrest (KCCA) gegründet.