Klinikarzt 2018; 47(12): 586-591
DOI: 10.1055/a-0810-8825
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Arzneimittelsicherheit in und durch Notaufnahmen

Welche Risiken können bei Indikationsstellung, Applikation und Dosierung auftreten?
Karl Peter Ittner
1  Lehreinheit Pharmakologie (Leiter: Prof. Dr. K. P. Ittner), Fakultät für Medizin der Universität Regensburg
2  Klinik für Anästhesiologie (Direktor: Prof. Dr. B. M. Graf, M.Sc.), Universitätsklinikum Regensburg
,
Ruth Koeniger
3  Klinik für Notfallmedizin, (Ltd. Oberärztin: Dr. R. Koeniger,M.Sc.), München Klinik Bogenhausen (Direktor: Prof. Dr. Ch. Dodt)
,
Harald Dormann
4  Zentrale Notaufnahme, Klinikum Fürth (Chefarzt: Prof. Dr. H. Dormann)
,
Markus Zimmermann
5  Interdisziplinäre Notaufnahme (Leiter: PD Dr. M. Zimmermann, MHBA), Universitätsklinikum Regensburg
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Publication Date:
07 January 2019 (online)

Zusammenfassung

Der individuelle Erfolg einer Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in der Notaufnahme (NA) beruht auf der differenzierten Abstimmung von Pharmaka auf die besondere Situation des Notfallpatienten. In der folgenden Übersichtsarbeit wird an Fallbeispielen herausgearbeitet, welche Risiken bei der Indikationsstellung, Applikation und Dosierung auftreten können. Die derzeitigen Systemprobleme für eine sichere Notaufnahme-AMTS sind: keine EDV-basierte AMTS, nicht in allen Notaufnahmen aktuelle EDV-Literaturdatenbanken und keine Einweisung analog MPG (Medizinproduktegesetz)/kein Training in Notfallpharmakologie.

Fußnote