Klinikarzt 2019; 48(04): 156-163
DOI: 10.1055/a-0889-6588
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Thrombozytenaggregation und Antikoagulation beim akuten Koronarsyndrom

Übersicht und aktuelle Studienlage
Maren Weferling
1  Abteilung für Kardiologie, Kerckhoff Herz und Thorax Zentrum, Bad Nauheim
,
Christian Hamm
1  Abteilung für Kardiologie, Kerckhoff Herz und Thorax Zentrum, Bad Nauheim
2  Medizinische Klinik I, Abteilung Kardiologie/Angiologie, Universitätsklinikum Gießen, Gießen
,
Christoph Liebetrau
1  Abteilung für Kardiologie, Kerckhoff Herz und Thorax Zentrum, Bad Nauheim
2  Medizinische Klinik I, Abteilung Kardiologie/Angiologie, Universitätsklinikum Gießen, Gießen
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Publication Date:
03 May 2019 (online)

ZUSAMMENFASSUNG

Nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) ist die Gefahr des Auftretens erneuter ischämischer Ereignisse im Sinne von rekurrierenden Myokardinfarkten und Stentthrombosen erhöht. Gleichzeitig steigt mit der antiaggregatorischen und ggf. antikoagulatorischen Therapie vor allem bei gleichzeitiger Indikation zur oralen Antikoagulation das Risiko für Blutungsereignisse deutlich an. Der folgende Artikel soll auf Grundlage der aktualisierten ESC-Leitlinien zur myokardialen Revaskularisation, STEMI und NSTE-ACS sowie des im Jahre 2017 erschienenen fokussierten Updates der dualen Plättchenhemmung eine Übersicht über die derzeitigen Empfehlungen zur Plättchenhemmung und Antikoagulation beim ACS geben.